Studentenkredit
Studentenjobs scheinen zwar auf den ersten Blick die ideale Lösung zu sein, doch sie können die laufenden Kosten nur dann decken, wenn entsprechend viel gearbeitet wird. Miete, Lehrbücher und Lebenshaltung sind alles Ausgaben, die regelmäßig bezahlt werden müssen. Doch welcher Student kann sich leisten die Zeit, die für sein Studium bestimmt ist dafür zu verwenden, um das nötige Geld zu beschaffen? Der Studentenkredit hilft das Studium zügiger abzuschließen. Gerade BAföG Bezieher sollten sich darum bemühen, das Studium schneller abzuschließen, da dies mit satten Rabatten belohnt wird.
Personalchefs schätzen besonders Zielstrebigkeit, was bei Langzeitstudenten jedoch nicht zu erkennen ist. Wer seine Ziele mit Entschlossenheit verfolgt, macht Eindruck und sichert sich einen schnelleren Einstieg ins Berufsleben. Schon alleine deswegen lohnt es sich mit einem Kredit für Studenten zu äußerst günstigen Konditionen wertvolle Zeit zu verschaffen und sich ganz auf das Studium zu konzentrieren.
Doch man sollte nicht vergessen, dass alles, was man sich als Student leiht, später mit Zinsen zurückzahlen muss. Daher sollten sich Studenten nur für das Hauptstudium oder wichtige Prüfungsphasen verschulden und die Kreditsumme so niedrig, wie möglich halten.
Eine günstigere Lösung ist das BAföG, der über das örtliche Studentenwerk beantragt werden kann. Leider kann nicht jeder Student diese günstige Möglichkeit der Studienförderung in Anspruch nehmen. Wer keinen BAföG erhält, muss sich dann doch auf die Suche nach einem günstigen Studentenkredit machen.
Einige Kreditinstitute bieten Studenten bessere Konditionen an als anderen Menschen. Doch man sollte nicht den Fehler begehen, sein gesamtes Studium über einen Studenkredit finanzieren zu lassen. In so einem Fall wäre die Schuldenlast schon beim Start ins Berufsleben beträchtlich und ein Diplom ist heute keine Garantie für einen Arbeitsplatz nach dem Studium.
Beispiel: Wer sich über einen Zeitraum von 10 Semestern den Lebensunterhalt mit monatlich 600 Euro über einen Studentenkredit finanziert, muss eine Kreditsumme von 36.000 Euro aufnehmen und dann von so einer Schuldenlast geplagt ins Berufsleben starten, was nicht gerade angenehmn ist. Deswegen sollte man immer erst versuchen das Studium über BAföG, Stipendien und Nebenjobs zu finanzieren und nur in lernintensiven Perioden auf einen Kredit für Studenten zurückzugreifen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums kann ein Studentenkredit besondere Vorteile mit sich bringen und zwar bei der Rückzahlung des BAföG. Beispiel: Wer über einen Zeitraum von 10 Semestern 500 Euro BAföG pro Monst bezogen hat, wurde insgesamt mit 30.000 Euro gefördert. 50 % davon müssen nicht zurückgezahlt werde, bei den restlichen 50 % handelt es sich um ein zinsfreies Darlehen. Wenn sich also die BAföG Finanzierung auf 30.000 Euro beläuft, müssen 50 % des Betrags zurückgezahlt werden. Für BAföG Bezieher, die ihr Erststudium nach dem März 2001 aufgenommen haben, beschränkt sich diese Rückzahlung gemäß §17 Abs. 2 des BaföG-Gesetzes auf max. 10.000 Euro. Je nachdem, ob das Studium vor Ende der Förderungshöchstdauer abgeschlossen wurde oder der Student zu den besten 30 Prozent seines Jahrgangs zählt, werden unterschiedlich hohe Nachlässe auf den rückzahlbaren Betrag gewährt. Im ungünstigsten Fall müsste also unser Student 15.000 Euro BaföG zurückzahlen.
Wer clever ist, greift hierfür auf einen günstigen Studentenkredit zurück, denn je nach Schnelligkeit der Rückzahlung des BAföG Darlehensanteils können bis zu 50 Prozent des Betrages erlassen werden. Wer sich also dazu entschließt den Darlehensbetrag des BaföG in einer Summe zurückzuzahlen, spart mehrere Tausend Euro.